Erklärvideo Produktionen die Ihr Geld nicht verbrennen

Warum billige Erklärfilme für Sie besonders teuer werden können.

Alles Wissenswerte zum Thema Erklärvideo

Warum alle nach dieser Kategorie suchen
Kunden der Erklärvideo Agentur operi.de aus Berlin

Wer bereits Erklärvideos von uns einsetzt

Ihr Erfolg wartet auf Sie.

Was Kunden über uns sagen

Wie Ihre Erklärvideo-Produktion abläuft

Wir verstehen das eine Videoproduktion wahrscheinlich etwas neues für Sie ist. Aus diesem Grund erklären wir alles von der ersten Minute an transparent und Sie haben bestimmen wann es in die nächste Phase geht.
Ablauf
1

Beratung

Am Anfang erfahren wir mehr über Ihre Ziele, Ihr Projekt und Ihre Vorstellungen um optimal auf die Produktion vorbereitet zu sein.
2

Sprechertext

Wir erstellen mit den Informationen aus der Beratung und eigener Recherche den Sprechertext.  Es gibt keine Begrenzung der Korrekturrunden.
3

Storyboard

Am Anfang erhalten Sie von Ihrer neuen Erklärvideo Agentur mehrere verschiedene Designs. Nach der Auswahl eines, erstellen wir das Storyboard.
4

Erfolg

Grafiken werden animiert, Sprecher und Musik hinzugefügt und schon haben Sie Ihr ersehntes Erklärvideo.

Alles was Sie wissen sollten

Die meisten Kunden werden auf uns durch die Suchbegriffe “Erklärvideo Agentur” und “Erklärvideo Berlin” aufmerksam. So sind wir schon führ die Jahre 2018, 2019 und 2020 ganz vorne dabei. Da ist es also natürlich anzunehmen, dass unsere Kunden ein ein solches Produkt haben möchten. Aber was ist ein solches Video und was ist keins? Was sind die Vorteile, welche die Nachteile?

Ich schreibe diesen Artikel weil ich diese Frage nicht nur für meine Kunden und dich beantworten möchte, sondern um etwas Ordnung in diesen Dschungel zu bekommen. Denn seien wir mal ehrlich, klassische Videos will kaum ein Kunde haben.

Aber warum nennen wir uns ALLE (operi.de und dessen Mitbewerber) denn Erklärvideo Agentur? Ganz einfach, weil es eines der meist gesuchten Suchbegriffe für unsere Branche ist. Irgendwie hat es sich so festgesetzt.

Der Ursprung

Der Ursprung ist sicherlich ganz einfach zu erklären und zwar sind es meiner Meinung nach die klassischen Whiteboard Videos. Also die schwarz weiß Videos die einen komplexen Sachverhalt erklären sollen. Wo eine Hand mit einem Stift ins Bild kommt und entweder die Grafiken zeichnet oder hineinschiebt. Diese Stile wurden Anfangs besonders gern zum erklären genommen, sind sie ja auch schließlich schön neutral.

Man kann den Fokus auf den Inhalt lenken und wir nicht von schnellen Szenen-Wechseln oder Effekten abgelenkt. Außerdem waren aufwendigere Stile besonders in der Anfangszeit unfassbar teuer, kleinere Unternehmen haben von diesen Stilen nur geträumt.

Außerdem muss man auch noch bedenken, dass als die Gattung der Erklärvideos entstand, Animationsvideos wesentlich günstiger waren als reale Videos mit echten Menschen und Kameraaufnahmen. Wir reden hier natürlich von den typischen Whiteboard-Animationsvideos und nicht von aufwendigen Kinoproduktionen.

n Foodtruck

Die Zeit veränderte das klassische Erklärvideo

Anfangs waren Erklärvideos also einfache Erklärvideos, nach dem Motto “Das ist Hans, Hans ist … blablabla”. Kleine Notiz am Rande, wenn ein Film so anfängt “Das ist “Name”, dann kann es nicht gut werden. Hier fehlt Spannung, Story, Aktualität … Ach lassen wir das bei Seite, das wäre ein anderes Thema.

Mittlerweile sind nicht nur reale Videos dank der Technik günstiger geworden, sondern auch 2D Animationsvideos. Man kann heute schon tolle “Erklärvideos” für ab 2.000 Euro bekommen und hat dann ein Erklärvideo mit einem professionellen Sprecher und individuellen Grafiken.

Auch animiert wird für diesen Preis wesentlich mehr. Man ist nun nicht mehr auf das herein schieben von einfachen Grafiken limitiert. Jetzt können die Produktionen bunt, komplett animiert und mit toller Story sein. Sogar 3D Animation ist nun für jedes Unternehmen erschwinglich.

Die Erweiterung des Begriffes

Und so kam es wie es kommen musste, der Begriff “Erklärvideo” oder “Erklärfilm” wurde einfach etwas gedehnt. Das Wort ist nun schon in den Köpfen drin und da bringt es eben nichts seine Unternehmensseite auf “2D Flatdesign Werbevideo” zu optimieren. Man optimiert einfach auf “Erklärvideo Agentur”. Kunden müssen sich so nicht umgewöhnen und bekommen eine Videoproduktion die sie suchen.

Aber was suchen sie denn nun wirklich? Verlassen wir jetzt also die “kurze” Einleitung und kommen zum Begriff des “Erklärvideos”. Die wenigsten Kunden suchen heutzutage den klassischen Erklärfilm. Das trifft meist nur noch für Vereine oder Schulungsunternehmen zu.
Die meisten Unternehmen wollen ihr Produkt, ihre Dienstleistung oder ihre Firma bekannt machen, erklären was die Vorteile sind und warum man hier kaufen sollte.Das haben wir also schon das Wort “erklären”. Viele Werbevideos erklären nämlich etwas. Es wird erklärt, was die Vorteile bei diesem Produkt im Gegensatz zum anderen sind.

Gern wird auch kombiniert. Man zeigt beispielsweise eine App die einem dabei hilft Geld im Urlaub zu sparen und gleichzeitig zeigt man wie einfach die App zu bedienen ist. Man hat hier also ein Werbevideo kombiniert mit einem Tutorial, einer Anleitung, also etwas erklärt.

Die Mischung macht es aus

Willst du wissen welche Möglichkeiten es gibt ein Erklärvideo mit einer Werbebotschaft für dein Unternehmen zu mischen?

Hier eine kleine Auflistung:

- Werben und dann erklären
- Erklären und dann werben
- Erklären, nicht werben, doch werben

soll es nicht mangeln

Werben und dann erklären

Diese Variante ist relativ einfach. Wir bewerben in diesem Erklärvideo ein Produkt und schaffen so Neugier. Dann zeigen wir wie einfach das Produkt zu bedienen oder wie einfach die Dienstleistung zu buchen ist. Die Erklärung muss “kinderleicht” wirken, so dass der potenzielle Kunde denkt “Wow, von diesem Produkt kann ich auch profitieren”.

Erklären und dann werben

Hier erkläre ich beispielsweise, dass es wichtig ist seinen Rasen zu vertikutieren. Am Ende zeige ich dann, mit welchem Produkt das am besten klappt. Na, welches Produkt wird das wohl sein?

Erklären, nicht werden, doch werben

Hä? Findest du die Überschrift auch irreführend? Das ist sie aber gar nicht, denn genauso machen es viele Unternehmen und wahrscheinlich hast du es gar nicht gemerkt, oder? Beispielsweise passiert es grad jetzt. Du wirst grad umworben.Ich gebe dir grad mein kostenloses wissen, du findest hier nicht mal irgendwelche Banner-Werbung die dich ablenkt. In Wirklichkeit profitieren wir grad beide von diesem Artikel.

Du erhältst kostenlose Informationen, die ich mir selbst über die Jahre durch studieren von Fachliteratur und Erfahrung angeeignet habe. Ich hingegen baue meinen Expertenstatus aus. Vielleicht brauchst du jetzt grad keinen Erklärfilm, aber vielleicht in der Zukunft. Und dann wirst du eventuell oder gar hoffentlich an mich denken.

Es gibt so viele Erklärvideo Agenturen da draußen, ein bloßes vergleichen der Angebote hilft da oft nicht weiter. Aber was wenn du jemanden im Hinterkopf hast, wo du weist, der oder diejenige hat echtes Fachwissen zum Thema? Du siehst also, ich erkläre dir etwas, mache aber keine Werbung. Dennoch schleiche ich mich in deinen Kopf hinein und schon habe ich doch Werbung gemacht.

Wie findest du das? Fair, unfair? Schließlich bedränge ich dich nicht mit irgendwelchen Anzeigen und setze dir hier einen schönen Werbetext vor. Am Ende bleibt es ganz deine Entscheidung.
Natürlich ist das Erstellen eines solchen Videos bzw. des Skriptes sehr komplex. Es gibt hier verschiedene Herangehensweisen wie man versucht den Zuschauer zu überzeugen oder zum weiterschauen zu animieren. Dies waren jetzt nur kurzgefasst ein paar Beispiele um zu sehen, wie Werbung und Erklärvideo zusammenkommen.

Unser fiktives Team

Was bringen dir diese Informationen hier?

Nehmen wir an du bist an den Punkt angelangt, dass du dir gern ein Erklärvideo, Werbevideo oder ein Mix-Video erstellen lassen möchtest. Die wichtigste Frage die dir dann deine Agentur des Vertrauens stellen sollte ist: “Was ist Ihr Ziel?”. Also, was ist dein Ziel mit deinem neuen Marketingvideo. Schließlich gibst du ja mehrere tausend Euro aus, also sollte sich deine neue Investition schon irgendwie lohnen, oder?

Möchtest du neue Kunden gewinnen? Toll, aber wie? Hast du schon viele Besucher auf deiner Webseite aber irgendwie kaufen sie nicht? Oder du hast ein einfach zu verstehendes Produkt aber keine Besucher auf deiner Webseite? Oder geht es in eine ganz andere Richtung und du möchtest deine Mitarbeiter schulen?

Und selbst diese Fragen wird dann die richtige Agentur noch weiter hinterfragen. Warum kaufen die Besucher nicht bei dir? Vielleicht ist dein Produkt oder deine Dienstleistung einfach zu schwer zu verstehen, dann wäre ein reines Erklärvideo sicherlich das beste für dich.

Eventuell liegt es aber auch daran, dass du zu viel Konkurrenz hast. Das würde bedeuten, dass neben deinem Angebot noch 10 oder 20 andere liegen. Hier wäre die Etablierung als Experte sinnvoll um aus der Masse herauszustechen. Oder deine Dienstleistung sieht auf dem Angebot gleich aus wie die von den anderen Anbietern, dann wird meist nach dem Preis entschieden.

Hier solltest du auch entgegen wirken und erklären warum man dich wählen sollte (Erklären und werben).

Und dabei spielt es keine Rolle wo du die Videos einsätzt. Social Media oder Homepage, E-Mail Marketing oder Videocard? Egal, ein Video wird überall gebraucht.

Dabei ist es auch egal ob es ein gezeichnetes Erklärvideo im Whiteboard-Stil ist, ein 2D animiertes oder eine 3D Animation. Weitere Informationen zu den verschiedenen Stilen findest du auf unserer Homepage.

Wichtig ist nur, dass deine Botschaft auf den Punkt gebracht wird.

Weitere nützliche Informationen

Eine Studie hat sich mit den Auswirkungen von Erklärfilm-Merkmalen (z.B. Storytelling) auf die Einstellung und die Erinnerung von Probanden beschäftigt. Die Analyse der Wirkmechanismen kann der Optimierung von Erklärvideos dienen. Die Frage wirft sich auf, braucht man eine call to action? Was ist mit der corporate identity?

Repräsentative Studie mit 440 Probanden

An der Studie nahmen 440 weibliche und männliche Versuchspersonen (nahezu gleichmäßige Geschlechter-Verteilung) im Alter zwischen 18 und 84 Jahren (Durchschnittsalter = 50 Jahre) teil. Die Probanden stammten aus allen Bildungsschichten und 387 Fragebögen wurden analysiert. Die Studie ist repräsentativ.

Die Bewertung des Videos

Die Probanden wurden darum gebeten, ein Erklärvideo zum Thema Erdgas-Antrieb für Autos zu bewerten. Auf einer Skala von 1 (schlecht) bis 7 (sehr gut) sollten sie angeben, wie positiv oder negativ sie den Film wahrnahmen. Der zu erwartende Mittelwert war 4. Um die Gesamtwirkung des Videos zu ermitteln, stellten die Forscher außerdem die folgenden sowie weitere Fragen:

- Würden Sie den Film weiterempfehlen?
- Die Story hat mir gut gefallen.
- Das Video hat mich optisch angesprochen.

3D Produktion

“Es hat mir Spaß gemacht, mich zu informieren“

Leider wurden nicht alle Ergebnisse der Studie veröffentlicht. Es lässt sich aber festhalten, dass der Zuschauer eines Erklärfilms Wert auf “Information“ und “Unterhaltung“ legt. Anders ausgedrückt: Wird das Wissen auf eine unterhaltsame, spaßige Art und Weise vermittelt, geben Probanden an:

“Ich konnte mich informieren.“
“Ich kann jetzt mitreden.“
“Es hat mir Spaß gemacht.“
“Ich habe Denkanstöße erhalten.”

Einstellungen positiv beeinflussen

Ein Erklärfilm ist das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, die Einstellungen von Stakeholdern zu beeinflussen. Und zwar in der internen und externen Unternehmenskommunikation gleichermaßen. Das zeigt auch die Studie: In nur drei Minuten wurde die Einstellung zum Thema “Erdgas“ positiv beeinflusst.

Storytelling ist gleich bessere Erinnerungsleistung

So wie schon viele Forschungsergebnisse zuvor, konnte die Studie außerdem zeigen, dass das Storytelling einen großen Teil zur nachhaltigen Verankerung von Inhalten im Gedächtnis beiträgt. Da sich eine Geschichte positiv auf die Erinnerungsleistung von Zuschauern auswirkt, lohnt es sich stets, die zu vermittelnden Themen in eine Story einzubetten.

Studie zu den Wirkmechanismen von Erklärvideos – Zusammenfassung

- Die Betrachter von Erklärfilmen freuen sich über möglichst viele Impulse, besonders bei Social Media.
- Die Einstellungen von Zuschauern lassen sich innerhalb von nur drei Minuten positiv beeinflussen.
- Verpackt man die “Message“ in einer Geschichte (Stichwort “Storytelling“), wirkt sich das stark auf die Erinnerungsleistung der Betrachter aus.

Eye-Tracking Studie über Erklärvideos und dessen Elemente

Eine Eye-Tracking-/ Face-Reaction-Reader-Studie zu Erklärvideos aus dem Jahr 2016 hat es sich zum Ziel erklärt, den Gesamteindruck von solchen Filmen zu ermitteln sowie die Wirkung unterschiedlicher Video-Elemente (z.B. Soundeffekte) zu evaluieren. Die Ergebnisse sind verblüffend und tragen einen Teil zur optimalen Gestaltung von bei.

Eye-Tracking und Face-Reaction – was ist das eigentlich?

Ehe wir die Forschungsergebnisse präsentieren, erklären wir, was man unter einem Face-Reaction-Reader und einem Eye-Tracker versteht:

- Mit Hilfe eines Face-Reaction-Readers lassen sich die Gesichtsausdrücke von Probanden analysieren, während diese ein Video sehen. In der Studie fokussierte man sich dabei auf die Basisemotionen nach Ekman: neutral, fröhlich, ärgerlich, traurig, verängstigt, sich ekelnd und überrascht.
- Derweil nutzten die Forscher das Eye-Tracking-System, um die von den Augen der Probanden fokussierten Bildschirm-Punkte aufzuzeichnen.
- Im Anschluss an die Datenerhebung wurden die Studienteilnehmer in qualitativen Interviews nach ihren tatsächlichen (bewusst wahrgenommenen) Gefühlen während des Videos gefragt.

Versuchsaufbau und Fragestellungen

An der Studie nahmen Frauen (60 Prozent) und Männer (40 Prozent) teil. Für die Beantwortung der folgenden Fragestellungen wurden drei sogenannte animades, drei handmades und ein “herkömmlicher“ Erklärfilm genutzt:

- Welchen Gesamteindruck macht das Video?
- Nehmen die Teilnehmer Farbeinsätze in den handmade-Filmen wahr? Und wenn ja, wird hierdurch ein Mehrwert gewährleistet?
- Nehmen die Probanden die Hintergrund-Animationen wahr? Und wenn ja, auf welche Weise?
- Wie nehmen die Versuchsteilnehmer den Sound wahr? Bevorzugen sie viel oder wenig Sound?
- Wie wirken sich unterschiedliche Designkonzepte auf die Wahrnehmung durch die Teilnehmer aus?

Versuchsergebnisse I

Die handmade-Filme wurden insgesamt positiv bewertet. Die Führung durch nur eine Hand wurde als angenehm empfunden und die Probanden waren vor allem von einer einfachen, klaren Darstellungsweise überzeugt. Darüber hinaus bewerteten die meisten Versuchsteilnehmer die Farbgebung als Mehrwert. Und zwar insbesondere, wenn diese die Aufmerksamkeit auf die zentralen Aspekte des Videos lenkt.

Versuchsergebnisse II

Auch die animierten Erklärvideos wurden insgesamt als positiv bewertet. Die Hintergrund-Animationen wurden allgemein als gut beschrieben, bergen allerdings auch die Gefahr des Ablenkens. Somit sollten Animationen, die nicht im direkten Zusammenhang mit dem Inhalt oder dem Verständnis des Videos stehen, vor allem Verwendung finden, um den Blick von Zuschauern zu lenken.

  • Merke: Hintergrund-Animationen müssen mit Bedacht und gezielt eingesetzt werden.

Und wie sieht es mit Sound und Farben aus?

Der Sound wurde in den Studien kaum bewusst wahrgenommen und auch nicht als störend empfunden. In manchen Sequenzen wirkte der Einsatz aufmerksamkeitsfördernd und unterstützend. Darüber hinaus konnte die Studie zeigen, dass die Effekte und die Musik auf die Thematik des Films abgestimmt werden müssen, um positiv bzw. nicht negativ zu wirken.

Auch die Auswahl der Farben muss zum Stil und zum Inhalt des Videos passen. Filme mit Farbe werden bevorzugt. Doch Obacht: (Zu) grelle Farben können vom Inhalt ablenken! Außerdem trägt die Hintergrundfarbe einen großen Teil zum Gesamteindruck eines Erklärvideos bei: Vor allem dezente, eintönige Farben werden als positiv bewertet.

Die Ergebnisse der Studie auf einen Blick

  • Dezente Hintergrund-Farben sind Trumpf.
  • Soundeffekte können die Aufmerksamkeit lenken.
  • Hintergrund-Animationen können ablenken und sollten somit gezielt Verwendung finden.
  • Farbliche handmade-Videos werden bevorzugt.

Interaktive Erklärfilme fördern den Wissenszuwachs

Der Hippocampus ist ein Teil des Gehirns, der bestimmt, welche Informationen im Langzeitgedächtnis gespeichert werden und welche nicht. Eine Studie zu interaktiven Erklärfilmen hat sich mit der Frage beschäftigt, wie sich die Interaktionen (z.B. Quizze) während solcher Videos auf bestimmte Variablen “innerhalb“ von Probanden auswirken. Zu diesen Variablen zählen beispielsweise der Wissenszuwachs und das Themen-Interesse.

Erklärfilm vs. Erklärfilm mit Interaktionen

An der Studie nahmen 300 männliche und weibliche Probanden teil. Deren Alter und Soziodemographie waren repräsentativ. Die Forscher teilten die Versuchspersonen in zwei Gruppen ein. Während die eine Gruppe ausschließlich ein Video zum Thema KI (Künstliche Intelligenz) betrachtete, sah die andere Gruppe ebenfalls dieses Video, wobei sich dieses aber mit Interaktionen abwechselte. Sowohl vor als auch nach der Betrachtung wurden das Wissen und das Interesse der Probanden zum Thema KI analysiert.

Forschungsergebnis 1: ein signifikanter Anstieg des Interesses

Die Interaktionen zwischen der Darstellung des Videos wirkten sich signifikant auf das Interesse der Teilnehmer aus. Ist dieses erst einmal an einem bestimmten Thema geweckt, sind Personen allgemein motivierter, sich mit dem Thema zu befassen und mehr über es zu erfahren. Das hat eine große Bedeutung für die Praxis! Schließlich kann man Personen durch die entsprechende Gestaltung für Inhalte begeistern.

Forschungsergebnis 2: ein stärkerer Wissenszuwachs

Auch der Wissenszuwachs spricht für interaktive Elemente innerhalb von Erklärfilmen: Das Wissen der Probanden, die den Film mit Interaktionen sahen, wuchs um 22 Prozent stärker an als das der “durchgehenden Betrachter“. Und zwar bereits nach fünf Minuten interaktivem Lernen! Hieraus lassen sich die Zutaten für ein erfolgreiches Erklärvideo ableiten: Die zeitgemäße Wissensvermittlung ist kurz, unterhaltsam und interaktiv.

Fazit: Interaktionen für eine nachhaltigere Wissensvermittlung

Es lässt sich also festhalten, dass sich das Interesse an einem Thema und der Wissenszuwachs in Bezug auf dieses durch interaktive, zielgruppenspezifische Inhalte fördern lassen. Und zwar unabhängig davon, ob der Erklärfilm für die interne oder die externe Kommunikation gedacht ist. Interkationen steigern nicht nur die Motivation, sondern tragen auch zu einer besseren Verarbeitungstiefe bei, sodass die Inhalte nachhaltiger vermittelt werden.

Merke: Videos mit Interaktionen gewährleisten nicht nur ein größeres Themeninteresse, sondern auch einen stärkeren Wissenszuwachs.